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	<title>Verbraucherportal &#187; grüne Rente</title>
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	<description>Versicherungen und Finanzen</description>
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		<title>Alternative: Ökobanken</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 12:57:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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 Die Wirtschaftskrise lässt viele Privatanleger an den Kreditinstituten  zweifeln. Sie haben mit abstrakten Finanzprodukten, die sie nicht  verstanden, viel Geld verloren. Als Alternative positionieren sich die  &#8220;grünen&#8221; Banken. Neben einem reinen Gewissen versprechen sie  finanzielle Sicherheit und Transparenz.
Kunden  grüner Banken verzichten oft auf überdurchschnittliche Zinsen und  Renditen. [...]]]></description>
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</script><strong> </strong>Die Wirtschaftskrise lässt viele Privatanleger an den Kreditinstituten  zweifeln. Sie haben mit abstrakten Finanzprodukten, die sie nicht  verstanden, viel Geld verloren. Als Alternative positionieren sich die  &#8220;grünen&#8221; Banken. Neben einem reinen Gewissen versprechen sie  finanzielle Sicherheit und Transparenz.</p>
<p>Kunden  grüner Banken verzichten oft auf überdurchschnittliche Zinsen und  Renditen. Dafür bemühen sich die Geldinstitute um umweltverträgliche  und sozial gerechte Investitionen. Dazu gehören beispielsweise  erneuerbare Energien oder der Bau bezahlbaren Wohnraums. &#8220;Wir betreiben  das klassische Bankgeschäft unter Beachtung ökologisch-sozialer  Gesichtspunkte&#8221;, erläutert Thomas Jorberg, Vorstandssprecher der GLS  Bank das Geschäftsmodell.</p>
<table border="0" width="200" align="right">
<tbody>
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<p>Mitten in der  Krise, die andere Banken an den Rand des Abgrunds führte, erleben die  grünen Banken einen regelrechten Boom. Die 1974 gegründete GLS Bank  beispielsweise gewann im ersten Halbjahr rund 7000 Neukunden, dabei  stieg ihr Geschäftsvolumen &#8211; die Bilanzsumme &#8211; um knapp 30 Prozent auf  1,3 Mrd. Euro</p>
<p>&#8220;Ein nachhaltig gemanagter Fonds bietet langfristig gute Erfolgschancen&#8221;</p>
<p>Die  Nürnberger Umweltbank hat ihre Bilanzsumme von Januar bis Juni  ebenfalls deutlich gesteigert. Auch die noch kleinere Ethikbank erlebte  im ersten Halbjahr ein Wachstum von rund 15 Prozent. &#8220;Das ist unter  anderem ein Zeichen dafür, dass die grünen Banken ihre Nische verlassen  haben&#8221;, sagt Bankexperte Markus Feck von der Verbraucherzentrale  Nordrhein-Westfalen.</p>
<p>Mittlerweile suchen  auch andere Anbieter einen Platz auf dem grünen Zweig der  Nachhaltigkeit. Versicherer wie Allianz, HDI-Gerling oder Ergo werben  inzwischen mit nachhaltigen Renten- und Lebensversicherungen. Bei  diesen fondsgebundenen Anlagen entscheidet der Verbraucher, in welche  der ausgewählten Ökofonds seine Beiträge fließen sollen. &#8220;Ein  nachhaltig gemanagter Fonds bietet langfristig gute Erfolgschancen&#8221;,  glaubt Allianz-Fachmann Udo Rössler. &#8220;Sie sind häufig Markt- oder  Innovationsführer.&#8221;</p>
<p>Doch mit einem  Anlagevolumen von nur knapp 10 Mio. Euro ist der Anteil nachhaltig  gemanagter Fonds bei der Allianz Lebensversicherung nach wie vor  gering. Wer wirklich sicher sein will, dass sein Geld nur ökologisch  und sozial &#8220;sauber&#8221; angelegt wird, muss sich gut informieren:  Verbraucherschützer Feck warnt vor Ökofonds, die nur anteilig in  nachhaltige Unternehmen investieren, den Rest aber in traditionelle  Werte. &#8220;Jeder muss für sich entscheiden, wie weit er es mit dem  Ökogedanken treiben möchte&#8221;, sagt er und rät dazu, im Zweifelsfall  genau nachzufragen.</p>
<table border="0" width="200" align="right">
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</tr>
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</table>
<p>Die Ökobanken sind durchaus risikobewusst und suchen Sicherheiten</p>
<p>Eine  weitere Tücke liegt im gängigen &#8220;Best-in-Class&#8221;-Verfahren, das die  Nachhaltigkeit eines Unternehmens im Verhältnis zur gesamten Branche  beurteilt. Dabei schaffen es mitunter Ölkonzerne, Fluggesellschaften  und andere Umweltverschmutzer in die Ökofonds, weil sie in ihrer  Branche als &#8220;Klassenbeste&#8221; in Sachen Nachhaltigkeit gelten.</p>
<p>Besorgte  Investoren wechseln nicht nur der Umwelt zuliebe in eine Ökoanlage.  &#8220;Viele Anleger überzeugt der Sicherheitsaspekt ebenso wie die  Transparenz, der Umweltaspekt ist dabei ein toller Zusatznutzen&#8221;, sagt  Alexander Stark von der Umweltbank. Grüne Banken legen in der Regel  weitreichende Daten zu Kreditvergabe und Kapitalanlagen im Internet  offen. Ein weiterer Pluspunkt:</p>
<p>Die  Ökobanken sind durchaus risikobewusst und suchen Sicherheiten. Beispiel  Solarenergie oder Biostrom: Kredite für neue Anlagen geben sie in  solcher Höhe aus, dass die staatlich garantierte Einspeisevergütung  Zinsen und Tilgung deckt. Das Ausfallrisiko sei somit gering, sagt  Stark.</p>
<p>Der Nachhaltigkeitsindex hat höhere Renditen aus der Aktienindex MSCI Welt</p>
<p>Diese  Zurückhaltung bei der Kreditvergabe ist besonders in der Krise bei  risikoscheuen Anlegern beliebt. Sylke Schröder, Mitgründerin der  thüringischen Ethikbank, führt den Kundenzuwachs auf ihre konservative  Geschäftspolitik zurück. &#8220;Wir sind nicht ins Spielkasino gegangen; wir  tätigen keine abenteuerlichen Investments&#8221;, sagt sie. &#8220;Das hat sich  jetzt ausgezahlt, obwohl es lange Zeit als furchtbar langweilig galt.&#8221;</p>
<p>Im  Markt für Ökopolicen tummeln sich mittlerweile aber auch Anbieter  außerhalb der Bankenscene. Die Krankenkasse Securvita ist für den  Schwerpunkt alternative Behandlungsmethoden bekannt. Eine  Service-Tochter bietet als Vermittler auch eine &#8220;grüne Rente&#8221; an, die  ein irischer Partner bereitstellt. Der unterliegende Fonds bildet den  Naturaktienindex NAI ab, der die Kursentwicklung von 30 nachhaltigen  Unternehmen verfolgt. Ausgeschlossen sind Firmen aus Rüstung,  Atomenergie oder Gentechnik.</p>
<p>Auch der  Lebensversicherer Oeco Capital richtet seine Kapitalanlagen am NAI aus  &#8211; nicht zuletzt wegen der bislang überzeugenden Rendite. Laut Stiftung  Warentest hat der 1997 gegründete Nachhaltigkeitsindex in den ersten  zehn Jahren eine jährliche Durchschnittsrendite von 15,6 Prozent  erreicht. Zum Vergleich: Der konventionelle Aktienindex MSCI Welt stieg  im selben Zeitraum um 6,7 Prozent pro Jahr.</p>
<p><em>Quelle: FTD.de</em></p>
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