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	<title>Verbraucherportal &#187; Beitragserhöhung</title>
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		<title>Beitragserhöhungen bei Privaten Krankenversicherungen</title>
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		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 12:16:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Private Krankenversicherung]]></category>
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Während die Mitglieder von AOK, Barmer, Techniker &#38; Co. jedenfalls  vorerst keine Zusatzbeiträge bezahlen müssen, hat viele  Privatversicherte schon vor Wochen eine schlechte Nachricht erreicht:  Sie müssen mehr für ihren Versicherungsschutz bezahlen.
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<p>Während die Mitglieder von AOK, Barmer, Techniker &amp; Co. jedenfalls  vorerst keine Zusatzbeiträge bezahlen müssen, hat viele  Privatversicherte schon vor Wochen eine schlechte Nachricht erreicht:  Sie müssen mehr für ihren Versicherungsschutz bezahlen.</p>
<p>Einen Überblick über die Steigerungen bei den knapp 50 Unternehmen der  Privat-Assekuranz hat der Verband der privaten Krankenversicherung  (PKV) zwar nicht. Klar ist aber, dass das Plus bei vielen Versicherern  im Schnitt fünf bis acht Prozent ausmacht. In einzelnen Tarifen ergibt  sich gar eine Steigerung von 20 Prozent.</p>
<table border="0" width="200" align="right">
<tbody>
<tr>
<td><strong><br />
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</strong></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>Auch die Debeka, die viele Beamte versichert, erhebt zum Jahreswechsel  höhere Prämien. Von den neun Millionen Bürgern, die privat versichert  sind, dürften die meisten tiefer in die Tasche greifen müssen.</p>
<p>Der Anstieg, der vor allem auf Ausgabensteigerungen bei Kosten der  ambulanten Versorgung zurückgeht, bringt die PKV in Verlegenheit. Zwar  nimmt sie erfreut zur Kenntnis, dass die schwarz-gelbe Koalition ihr  ein Zugeständnis macht: Für gut verdienende Angestellte wird es gemäß  Koalitionsvertrag künftig schneller möglich sein, in die PKV zu  wechseln. Auch hilft der PKV, dass die Bürger ab 2010 die Beiträge für  den Krankenversicherungsschutz stärker von der Steuer absetzen können.</p>
<p>Das ändert nichts am Grundproblem der Branche. Sie kann nicht mit den  niedergelassenen Ärzten über Mengen und Preise verhandeln. Die Folge:  In den vergangenen zehn Jahren hat es im Durchschnitt jährliche  Kostensteigerungen zwischen sechs und sieben Prozent gegeben, sagt der  Direktor des PKV-Verbands, Volker Leienbach. &#8220;Dieser Trend muss  gebrochen werden.&#8221;</p>
<p>Ob Gesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) der PKV dafür die Handhabe  gibt, ist offen. Würde er dem Wunsch der PKV folgen und bestimmen, dass  die Branche von der Gebührenordnung für Ärzte und Zahnärzte abweichen  darf, hätte Rösler zwar die Finanzbasis der privaten Versicherer  stabilisiert. Zugleich wäre aber die niedergelassene Ärzteschaft  verärgert. Diese Gruppe, die nach einer Umfrage der Ärzte-Zeitung bei  der Bundestagswahl fast zu 60 Prozent FDP gewählt hat, will nicht, dass  die PKV ärztliche Leistungen geringer vergütet. Die Honorierung seitens  der PKV soll weiter deutlich über dem Niveau dessen bleiben, das die  gesetzlichen Kassen bezahlen.</p>
<p><em>Quelle: Badische Zeitung</em></p>
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