Sie verstecken sich im Keller und fressen Strom in rauen Mengen: Pumpen, die das Wasser in der Zentralheizung umwälzen, sind einer der größten Stromverbraucher im Haus. Viele sind völlig veraltet, viel zu groß oder arbeiten rund um die Uhr, obwohl nachts nicht geheizt wird. Wer sich von solchen Ungetümen trennt, senkt die Stromkosten deutlich: Gegenüber einer alten Standardpumpe mit 90 Watt Leistung sparen moderne Hocheffizienzpumpen der Effizienzklasse A zum Beispiel bis zu 90 Prozent Strom und in einem Einfamilienhaus rund 80 Euro pro Jahr. Damit ist der Pumpentausch eine der effektivsten Möglichkeiten, Energie zu sparen und die Heizkosten zu drücken.




Die Anschaffung einer neuen Pumpe (Kostenpunkt inklusive Einbau circa 350 bis 500 Euro) wird von der staatlichen KfW-Förderbank mit mindestens 100 Euro (bis 400 Euro Anschaffungspreis) oder 25 Prozent der Kosten gefördert. Das Gleiche gilt für Warmwasser-Zirkulationspumpen. Den Antrag stellen Hausbesitzer mit der Rechnung und der Bestätigung des Handwerkers spätestens sechs Monate nach Einbau direkt bei der KfW. Den Antrag auf Zuschuss nach Programm 431 kann man online ausfüllen oder ein Antragsformular unter Tel. 01801/33 55 77 anfordern.